Lyrikweg Much

Unterwegs auf dem Lyrikweg um Much, bzw. dem Panorama-Rundweg Much

10 km
gelaufen am 10. September 2017

gpx-track: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/region-koeln-bonn/lyrikweg-much-panorama-rundweg-much-/112421750/

Meine Wandergruppe fand sich an diesem Sonntag im September mal wieder zusammen, um einen neuen Wanderweg zu erkunden: den Lyrikweg Much. Dieser Wanderweg, mit einem weißen Kreis markiert, führt einmal um das Städtchen Much im Bergischen Land herum. Da auch diese Stadt wächst, gibt es mehrere Neubaugebiete in den Randlagen von Much (neben dem Hauptort Much gibt es noch einige Dörfer, die zu Much gehören), so dass der Weg viel durch diese hindurchführt. Muss man mögen.

Ich hatte schon einmal etwas von einem Panoramaweg Much gehört. In der ausgedruckten Wegbeschreibung des Lyrikwegs, den eine Wanderfreundin mitgebracht hatte, stand bereits in der Überschrift, dass wir den grünen Stelen mit der Wegmarkierung Panorama- Rundweg folgen sollten. Aha, beide Wege wurden also zusammen gelegt bzw. folgen derselben Route!

Da es sich um einen Rundweg handelt, kann man natürlich an jeder Stelle in den Weg einsteigen. Empfohlen werden aber zwei Startmöglichkeiten: der Parkplatz Walmwiese an der K46 oder das Hotel FIT Nähe der Ansiedlung Berghausen. Wir wählten letzteres, an dem gerade ein fröhlich-lautes Fest im Garten stattfand und wir nur mit Glück noch einen freien Parkplatz ergattern konnten.

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Auf ging es, sanft hinab durch die Wiesen mit wunderschöner Aussicht über die Landschaft. Bald begegnete uns das erste, durchsichtig gestaltete Schild, auf dem ein Gedicht stand, welches man gegen den Himmel geschaut, gut lesen konnte: „Sonntag im Bergischen“ hieß es, eines von insgesamt 12 Gedichtstafeln entlang des Weges. Wir haben leider nur 11 entdeckt. Alle Gedichte, moderne Lyrik, stammen aus der Feder des Mucher Lyrikers Arnold Leifert.

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Die Wegmarkierung war oft nicht eindeutig oder nicht zu sehen. Wie gut, dass wir neben einer Karte auch noch die ausgedruckte Wegbeschreibung hatten, denn nur nach der Markierung hätten wir den Weg nicht gehen können. Wir kamen zu einer kleinen Kapelle, die der Hl. Germana gewidmet war und weil hier ein so schöner Picknickplatz mit Aussicht war, machten wir eine kleine Sektpause, denn es gab noch etwas zu feiern 🙂

Nun war einer der Rucksäcke wieder etwas leichter und beschwingt nahm sich der Weg hinab ins Wahnbachtal viel leichter!

Hier begleitete uns auf kurzem Stück der Bergische Weg, ein Premium-Weitwanderweg von Essen im Ruhrgebiet nach Königswinter am Rhein, den ich auch gerne mal laufen würde.

An einer Wegbiegung schien unsere Wanderkarte uns nach links weisen zu wollen, doch das Zeichen deutete geradeaus. Später zeigte sich, dass der Weg in der Nähe von Loßkittel anscheinend verlegt wurde, also anders verläuft als in der ausgedruckten Karte eingezeichnet. Daher habe ich ihn bei Outdooractive neu eingestellt, so wie er beschildert war. Der neue Weg ist 10 km lang und nicht mehr 9,5 km, wie auf der Mucher Homepage angegeben.

Die Landschaft im Bergischen ist wunderschön, da waren wir vier „Mädels“ uns einig.

Manche der Gedichte waren poetisch ansprechend, andere sagten mir nicht so viel. Aber so ist das ja oft mit Kunst. Ich fand es aber dennoch eine schöne Idee mit den Gedichtinstallationen.

Der Weg führte nun eine Zeit lang durch ein Neubaugebiet, so dass wir öfter Asphalt unter unseren Schuhen hatten. Da es aber am Vortag noch heftig geschüttet hatte, war das gar nicht so schlimm.

Zum Parkplatz Walmwiese ging es deutlich bergab, nur um dahinter, einen Bach überquerend wieder hinauf zu gehen. Ein Kneippweg, ein Baumlehrpfad sowie ein Familienwanderweg mit Tafeln für Kinder befanden sich hier auch auf unserer Strecke. Der zweite größere Aufstieg hinterm Golfplatz Roßhohn nach Niederwahn durch hohen Fichten- und Douglasienwald ließ uns nochmal ganz schön aus der Puste kommen.

Doch die gegenseitige Erinnerung an den Kaffee, der uns am Ziel erwartete, ließ uns zügig weiter gingen! So erreichten wir zufrieden wieder das Hotel und genossen dort noch die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse und den Blick auf den von der Abendsonne beschienenen Ort Much.

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Ein schöner Wandertag im Bergischen ging zu Ende.

Eine Antwort auf „Lyrikweg Much

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