Rheinsteig (6, 14, 16 & 20) – „Nachsitzen“

Unterwegs auf dem Rheinsteig zwischen Bonn und Bad Honnef

Draußen ist es grau in grau. Der 31. Dezember. Windig, aber mild. Bis zur gemeinsamen Silvesterfeier mit Freunden ist noch viel Zeit und da ich gerade im „Schreibflow“ bin, dachte ich mir, könnte ich eigentlich mal die Etappen zusammen fassen, die ich am Anfang meines Rheinsteigabenteuers ausgelassen hatte. Ich war mit meiner ersten Etappe ja in Bad Honnef gestartet und hatte danach aber so eine Rheinsteigsehnsucht entwickelt, dass ich die davor liegenden Etappen ab dem Bonner Marktplatz unbedingt noch nachholen wollte. Also, Nachsitzen! Aber ein schönes!

Ich habe diese offiziellen 1. & 2. Etappen des Rheinsteigs aber in meinen Berufsalltag so eingepasst, dass es mehrere kürzere geworden sind, die ich hier – für Menschen, die auch gerne kürzere Touren laufen – so beschreiben möchte. Achtung: Sie sind zwar chronologisch aufgeführt, also zeitlich so, wie ich sie gewandert bin, aber das entspricht nicht der Reihenfolge des Wegs.

1) Von Bonn-Holzlar nach Königswinter Oberdollendorf

gewandert am Freitag, den 02. Oktober 2015, mittlerer Teil der offiziellen 1. Etappe, meine persönliche Etappe 6
7,6 km

Nach der Arbeit und einem schnellen Mittagessen nutze ich ziemlich spontan das tolle Wetter und laufe von zu Hause los in Richtung Ennert, der höchsten Erhebung Bonns. Das ist eigentlich nur ein 167 m hoher bewaldeter Hügel, ein nördlicher Ausläufer des Siebengebirges. Ich will meine Freundin Doris auf der Arbeit in Königswinter mit meinem Aufkreuzen überraschen. Ganz so überrascht ist sie dann doch nicht, denn ursprünglich hatte ich diese Tour schon im zurückliegenden Sommer geplant und angekündigt, aber nicht gemacht.

Ich stapfe also hochmotiviert durch den Ennert, den ich von diversen Nordic Walking Touren gut kenne und treffe kurz vor dem Parkplatz am Dornheckensee auf das geliebte blaue Rheinsteigzeichen.

Der Dornheckensee ist durch den ehemaligen Steinbruch hier entstanden. Er ist beliebt, aber das Baden darin gefährlich. Tückische Strudel haben leider schon das ein oder andere Todesopfer gefordert. Ich steige nicht zum See hinab, nicht nur, weil mich ein Schild vom Betreten der Steilküste abhält, sondern auch, weil …. naja, es gibt Stellen, wo man als Frau nicht so gerne hingeht.

Bei diesigem Wetter sieht der See so aus:

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Nun führt der Weg immer an der ehemaligen Steinbruchkante entlang Richtung Süden. In regelmäßigen Abständen eröffnen sich wunderschöne Ausblicke auf Bonn oder auch zum Siebengebirge. Diesen Teil des Ennerts kannte ich noch nicht. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Picknickplätze laden zum Verweilen ein.

Blick auf Bonn
Blick auf Bonn

An der Rabenlay, oberhalb der Stelle, wo man bei Steinbrucharbeiten ein 14.000 Jahre alte Grab von Eiszeitmenschen gefunden hatte, wurde vor Kurzem eine Aussichtsplattform mit Informationstafeln errichtet. Sie war 2015 noch nicht da.

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Die Aussicht auf die Stadt ist unbeschreiblich schön. Hierher lief ich an Silvester 2015 um 23:30 h noch einmal, um von oben das Feuerwerk anzusehen.

Und an dieser Bank hatte jemand wohl genug vom Wandern?? Es war kein Mensch weit und breit zu sehen …

Es läuft sich gut auf dem ebenen Waldweg. Vorbei geht es an den Feldern von Oberholtdorf. Es ist eine fürchterliche Vorstellung, dass durch diese idyllische Gegend die Erweiterung der Autobahn 562 geplant ist. Das Projekt Ennertaufstieg ist zwar vorerst gestoppt, aber wie lange noch?

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Neulich habe ich ein Fotobuch mit Erinnerungen zum gesamten Rheinsteig anfertigen lassen. Mehrere, die es anschauten, gaben die Rückmeldung, dass ich ja unheimliches Glück mit dem Wetter gehabt habe. Da musste ich immer schmunzeln, denn ich bin ja jedes Mal nur einzelne Etappen gewandert und habe mir dafür überwiegend die Schönwettertage ausgesucht.

Kurz streife ich die Häuser von Königswinter-Römlinghoven, überquere die L490 und wandere weiter um den Dollendorfer Hardt herum, einem mir gut bekannten Berg des Siebengebirges, an dessen Fuß sich die nördlichst gelegenen Weinberge dieser Gegend befinden. Jeder, der hier an der sog. „Hülle“ aus dem Wald heraustritt und dieses Panorama sieht, staunt nicht schlecht.

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Ich steige zum Weingut Sülz hinab und schlendere durch die Straßen Oberdollendorfs.

Oberdollendorf

Am Laden vom Weingut Blöser mache ich kurz Halt und verkoste den frischen Federweißen. Morgen werde ich mit dem Auto kommen und mir zwei Flaschen holen. Im Rucksack kann ich die offenen Weine schlecht transportieren.

Mit Doris trinke ich noch einen Kaffee bei Bürder, einer sehr gemütlichen Konditorei in Oberdollendorf. Dann geht es mit der Stadtbahn wieder zurück nach Beuel und mit dem Bus weiter nach Hause.

 

2) Von Rhöndorf nach Bad Honnef, gelaufen in umgekehrter Richtung

gewandert am 12. Februar 2016, der letzte Teil der offiziellen 2. Etappe, meine persönliche Etappe 14
12,5 km

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Das Wetter sollte heute recht schön werden – also hinaus in die Natur! Mir geht es gesundheitlich nicht so gut, ich fühle mich körperlich gar nicht fit, aber das ist umso mehr ein Grund, mal wieder rauszukommen und dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Ich will die mir noch fehlenden Rheinsteigkilometer im Siebengebirge „von hinten aufrollen“. Ich parke mein Auto am Ziel in Rhöndorf, einem nördlichen Stadtteil von Bad Honnef.

Von hier aus fahre ich mit dem Bus nach Bad Honnef Selhof. Gleich nach dem Ausstieg und den ersten Schritten in Richtung Jugendherberge kommen all die schönen Erinnerungen vom ersten Wandertag auf dem Rheinsteig hoch. Dort, wo ich im August des vergangenen Jahres auf die blauen Zeichen stieß und rechts ging, laufe ich nun links hinab ins Mucherwiesental.

Der folgende Aufstieg auf den Himmerich schlaucht mich sehr. Vielleicht, weil der Weg ziemlich monoton ist und man auf einen Kilometer schon das Ziel vor Augen hat (war viel steiler, als auf dem Bild zu sehen), aber auch wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, die mir beim Wandern oft zu schaffen macht.

Die letzten Meter zur Bergkuppe schenke ich mir und laufe brav weiter auf dem Rheinsteig um den Berg herum. Es ist sehr still im Wald und einsam. Meine Mittagspause auf einer feuchten, zugigen Bank in der Kälte ist nur sehr kurz. Ich ernte erstaunte Blicke von zwei Förstern, die in ihren Jeeps an mir vorbeirauschen.

Doch der kommende Abstieg hinab ins Schmelzbachtal gestaltet sich wieder schön. Der Pfad ist hier schmaler und gewunden und teilweise wie ein kleiner Hohlweg zwischen moosbewachsenen, wurzeligen Wegrändern. Aber sehr matschig. Am Fuße des Schmelztals überquere ich den Bach und beginne den – leider wieder sehr monotonen – Aufstieg über breite Forstwege zur Löwenburg, einem sehr schönen Berg des Siebengebirges. Hier habe ich eigentlich schon die Nase voll. Die 250 Höhenmeter auf 2,9 km strengen mich unheimlich an. Lieber ein knackiger Anstieg als ein ewiger, sich hinziehender. Und so locke ich mich mental mit der Aussicht, im Löwenburger Hof auf einen Kakao einzukehren. Das hilft immer 🙂

Völlig verschwitzt komme ich dort an. Meine Jackenärmel sind von innen feucht! Doch die Pause tut unendlich gut. Rund um die Löwenburg treffe ich auch tatsächlich mehrere Wanderer und Mountainbiker an. Fotos gibt es von diesem Abschnitt keine. Irgendwie habe ich vergessen, welche zu machen, da ich die Gegend schon so gut kenne. Deshalb lasse ich auch den Anstieg zur Löwenburgruine mit der sehenswerten Aussicht aus.

Auf den nächsten Abschnitt freue ich mich aber wieder, denn der Weg führt über den Breiberg oder die Breiberge, weil es mehrere Kuppen gibt. Es ist ein sehr hübscher Weg auf dem Kamm, also nicht anstrengend. Ich treffe auf den Bergischen Weg, einem Weitwanderweg, der von Essen im Ruhrgebiet bis nach Königswinter verläuft.

Ein lieber Mensch hat nahe der Hütte Meisenknödel aufgehängt und es ist eine Freude, die munteren Vögelchen dort zu beobachten. Ein gut getarnter Vogel fällt mir auf, der wie ein Kleiber meist am Stamm eines Baumes rauf und runter läuft. Mein Vogelbestimmungsbuch rät: Es muss sich um einen Waldbaumläufer handeln.

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Durch die Bäume im Dämmerlicht ist der Drachenfels vom gegenüberliegenden Berg zu sehen.

Das letzte Stück hinab nach Rhöndorf läuft es sich dann wie von selbst und nach Ankunft beim Auto bin ich ganz versöhnt mit dem anstrengenden Wandertag. Februar ist nicht mein Monat.

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3) Von Bonn (Kennedybrücke) bis Bonn (Ennert), gelaufen in umgekehrter Richtung

8 km, erster Teil der offiziellen 1. Etappe, meine persönliche Etappe 16

gewandert am 26. März 2016

Heute wollte ich die letzte Bonner Rheinsteiglücke füllen. Bisher war mir dieser allererste Teil des Rheinsteigs nicht wichtig gewesen, aber heute passte er und konnte gleich mit einem Einkauf in der Innenstadt verbunden werden.

Da ich nicht übermotiviert war und wusste, dass ich auch in der Stadt noch einiges laufen werde, nahm ich kurzerhand das Auto und parkte es auf einem Parkplatz im Ennert. Letztes Mal, als ich von hier nach Königswinter gelaufen bin, hatte ich diese Strecke von zu Hause aus noch zu Fuß gemacht 🙂

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Nun ging es los, zunächst bergab, dann wieder hoch zum Foveaux-Häuschen und dann eine lange Zeit nur noch bergab bis zu den ersten Häusern von Bonn Küdinghoven. Auf einer langen Waldtreppe kurz vor der Überquerung der Autobahn A59 kam mir ein schnaufender Wanderer entgegen. Versteht ihr jetzt, warum ich diese Etappe andersherum gelaufen bin?

In Küdinghoven begegnete mir ein Straßenschild, das dem Rheinsteigwanderer offensichtlich noch einmal die Wahl lässt, seine Absicht zu überdenken:

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Bevor der Weg in die rechtsrheinischen Rheinauen in Ramersdorf einmündet, quert er das Gelände der Telekom.

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Zurückschauend erblickte ich das Siebengebirge:

4An der Südbrücke soll auch eine Stelle sein, an der man eine alte Bahnfähre besichtigen kann (oder ein Schild darüber), die die Bahn (heute U 66) über den Rhein brachte, als es noch keine Brücke gab. Kurios, was es so alles gab! Interessiert mich, da muss ich noch mal hin.

Der 3 km lange Saumpfad führt bis zur Kennedybrücke entlang des Rheinufers. Die ersten Obstbäume blühen. Die Platanen in Beuel spenden im Sommer herrlichen Schatten.

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Manch historisch Wissenswertes kann man sich entlang der Hochwasserwand am Rheinufer anlesen, zu den Karnevals-Waschweibern und dem Brückenmännchen.

Mit dem Bus gelange ich zu meinem Auto zurück.

 

4) Von Königswinter Oberdollendorf nach Bad Honnef Rhöndorf

Pleiten, Pech und Pannen – und Glück am Ende!

10 km, letzter Teil der offiziellen 1. Etappe, meine persönliche Etappe 20

gewandert am 13. Mai und 22. Oktober 2016

Wer den bisherigen Text genau verfolgt hat und sich etwas in der Geografie des Rheinsteigs auskennt, wird bemerkt haben, dass mir noch ein Abschnitt zwischen Königswinter und Rhöndorf fehlte. Diesen Teil durch die frequentierteste Gegend des Siebengebirges habe ich lange vor mir hergeschoben. Am 13. Mai startete ich meinen ersten Anlauf, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich parkte das Auto in Oberdollendorf an der Bahn und lief aber nicht den Weinberg zum Dollendorfer Hardt hinauf. Warum? Weil ich Anstiege nicht so sehr liebe 😦  und außerdem auf der Karte sehen konnte, dass der Weg danach sowieso wieder hinab ins Mühlenbachtal führt. Den Weg bin ich zu anderen Gelegenheiten schon mal gelaufen, daher fuhr ich zwei Stationen mit dem Bus zur Klosterruine Heisterbach und sparte mir 1,2 km des Weges.

Es war ein heißer und schwüler Tag und dicke Wolken sammelten sich am sonst blauen Himmel. Der Aufstieg auf den Petersberg gestaltete sich wunderschön. Er war zwar steil, aber das war mir nicht zu anstrengend, bei so einem schönen Weg:

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Überall im Siebengebirge gab es Steinbrüche und auch Bremsbahnen für die Wagen, die zu Tal sausten.

Oben am Grandhotel angekommen, fing es deutlich hörbar an zu gewittern. Ich bestellte mir im Biergarten eine Apfelschorle und genoss nur sehr kurz den Ausblick, denn plötzlich fing es heftig an zu schütten und das Gewitter ergoss sich über mir. Am Biergarten konnte ich mich nicht unterstellen, also floh ich ins Restaurant.

Als der Regen zwar etwas nachließ, grummelte das Gewitter am Himmel hörbar immer noch. Ich bin, was Gewitter angeht, sehr vorsichtig. Mein nächster Unterstand wäre das Milchhäuschen gewesen, rund 7 km weiter. Das war mir zu riskant, so dass ich mir ein Taxi organisierte und mich zum Auto zurückbringen ließ. Dort war alles trocken. Kein einziger Regentropfen war herabgekommen. Der Hotelier, der mir das Taxi gerufen hatte, gab mir noch den Tipp, dass an den Wochenenden im Sommerhalbjahr Shuttlebusse für nur 1,- € auf den Petersberg fahren würden. So könnte ich meine Wanderung leicht fortsetzen.

Genau das hatte ich vor, doch wie so oft, kam es anders. Ich ging während meiner Sommerferien für fünf Wochen in die Reha und wollte danach keinen weiteren Urlaub mehr beantragen. Doch am 22. Oktober, kurz bevor der Shuttleservice für den Winter eingestellt wurde, wagte ich einen zweiten Anlauf.

Aber auch an diesem Tag lief nicht alles glatt. Ich parkte das Auto auf dem großen Parkplatz am Bahnhof von Königswinter und löste einen Parkschein über die Höchstparkdauer. Dann machte ich mich auf die Suche nach der Haltestelle für den Petersberg-Shuttlebus. Vor dem Bahnhofsgebäude stand ein Bus – und wollte direkt vor meiner Nase losfahren! Ich sprintete los! Ist der nicht ein bisschen früh dran? Es ist doch erst kurz vor 11 h? Die Abfahrtszeiten hatte ich mir aus dem Netz herausgesucht – ziemlich umständlich, bis ich die nötigen Infos alle hatte.

Der nette Busfahrer nahm mich wahr, hielt wieder an und auf meine Frage, ob er zum Petersberg fahre, nickte er. Ich löste die Fahrkarte. Hä? 2,60 €? Merkwürdig…

Bei Haltestelle zwei und einem Blick aufs Display mit den Haltestellen wurde mir klar, dass ich im falschen Bus saß. Die erneute Frage an den Busfahrer ergab, dass es sich um einen Linienbus handele, der am Fuße des Petersbergs vorbeifahre! Na, toll! Ich stieg wieder aus und stand an einer alternativen Abfahrtshaltestelle des Shuttlebusses. Ob ich den Bus um 11 h noch bekomme? Er hat uns nicht überholt und es ist jetzt 11:02 h. Dann der nächste Schreck beim Blick auf den örtlichen Abfahrtsplan. Der erste Bus des Tages sollte erst um 11:55 h fahren! Das darf doch nicht wahr sein! Fakenews oder meine Unfähigkeit, aktuelle Fahrpläne aus dem Netz zu ziehen? Nächstes Mal rufe ich an!

Hatte ich erwähnt, dass es an diesem Tag seit meiner Anfahrt zu Hause regnete? Die Prognosen waren eigentlich besser gewesen. Natürlich hatte ich mit dem Gedanken gespielt, die Tour andersherum zu laufen, d.h. den Drachenfels hinaufzusteigen oder aber mit dem nächsten Linienbus doch zum Fuß des Petersbergs zu fahren. Eine Busfahrkarte hatte ich ja. Aber dann wäre ich den Weg hinauf und gleich wieder hinuntergewandert, nur um ihn nicht auszulassen. Das wollte ich dann doch nicht.

Schließlich kam ich dann doch noch mit dem Shuttle auf dem Petersberg an. Es regnete immer noch, aber zum Glück weniger. Ein Ausblick ergab sich daher nicht, könnte aber so ähnlich aussehen:

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Ich erkundete die Mauerreste der alten Klosteranlage und die kleine Michaelskapelle und machte mich auf dem Bittweg hinab ins Tal.

In weiten Serpentinen verlief der Weg und mündete auf einer lieblichen Wiese, auf der die letzten Herbstzeitlosen wuchsen.

Nach Überquerung der Landstraße ging es an den Aufstieg. Man kann ja schließlich nicht nur bergab gehen. Heute waren erstaunlicherweise mehrere Wanderer unterwegs, nach der Größe der Rucksäcke zu schließen, auch Thruhiker.

Ich war wieder auf dem Bergischen Weg und dieses Mal auch auf dem Kölner Weg (weißes K auf schwarzem Grund) parallel unterwegs. Bis hierher war ich eine Stunde gelaufen, plus Wartezeiten am Bus – Mist! Mein Parkschein war nur noch 65 Minuten gültig!! Den folgenden Anstieg kannte ich bisher noch nicht, doch kaum stieß ich auf bekannte Forstwege, bog der Rheinsteig wieder ab, hinauf zum Geisberg. Ein kleiner, sehr sehr steiler Pfad wand sich den Berg hinauf. Zum Glück hatte ich Wanderstöcke dabei, denn ohne die wäre ich den glitschigen Pfad nicht hoch gekommen. 35 Minuten später auf dem Gipfel angekommen, hielt ich mich nur kurz auf. Es war bitterkalt und ich konnte auch nur einen kurzen Blick auf den Drachenfels erhaschen.

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Von früheren Besuchen her weiß ich, dass es hier so aussehen könnte:

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Nun schnell die Stöcke verlängert und den Berg wieder hinab, dem Auto zu. Weiter ging es am Milchhäuschen, einem Ausflugslokal, vorbei bis zur Aussichtsterrasse des Drachenfels‘. Hier ersparte ich mir aufgrund meiner Eile weitere Fotos, stelle euch aber gern welche von früheren Gelegenheiten vor:

Da ich schon sehr oft bei der Ruine war, stieg ich da jetzt auch nicht mehr hoch. Doch den Abstieg hinab nach Königswinter nahm ich mitten durch den Trubel an der Nibelungenhalle vorbei.

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Die Entscheidung, ab dem Schloss Drachenburg nicht den Rheinsteig durchs idyllische Nachtigallental (welches ich gut kenne), sondern auf die Straße entlang der Zahnradbahn zu nehmen, hat mir Glück gebracht, denn ich lief dem Knöllchenschreiber vom Ordnungsamt auf dem Parkplatz direkt in die Arme, worauf er gnädig den Vorgang in seinem Computerdings abbrach und ich ohne Strafzettel davon kam!

Danke!

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