Saar-Hunsrück-Steig (1b) – Hitze! Schatten, wo bist du?

Unterwegs auf dem Saar-Hunsrück-Steig vom Parkplatz Rabüscheck nach Hellendorf

9,9 km, davon 8,9 km auf dem SHS, 1. Etappe

Link zur Seite des SHS mit den Etappen

gewandert am 30.07.2018

Gestern sind wir den ersten Teil der Etappe im Rahmen einer Traumschleife gelaufen, heute wollen wir die 1. Etappe beenden. Unser Hotel, Haus Sonnenhof, in dem wir genächtigt haben, steht in Hellendorf unserem heutigen Ziel, weswegen wir mit dem Bus zum Startpunkt fahren. Leider fährt der erst um 9:50 h, so dass wir doch in die Hitze geraten werden. Kurz vor der Abfahrt spricht uns ein Einheimischer an und erkundigt sich, wo wir wandern. Ja, der Weg sei ganz okay, die 2. Etappe sei aber viel schöner. Und überhaupt, sei es doch viel zu heiß zum wandern! Das mussten wir uns im Laufe des Urlaubs mehrmals anhören. Tja, aber wenn der Urlaub nun mal gebucht ist…?

Der Bus kommt pünktlich. Am Rabüscheck, wo wir gestern schon mal geparkt hatten, erreichen Doris und ich schon nach zweihundert Metern wieder den Steig, der hier auch noch parallel mit dem Moselsteig verläuft. Kurz darauf überqueren beide Steige die Landstraße und wir gewahren ein Schild, welches sich fürsorglich um die Moselsteig-Wanderer sorgt:

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Ja, und was ist mit uns, den Saar-Hunsrück-Steig-Wanderern? Hallo?? Um die wäre es doch auch schade, wenn sie unter die Räder kämen! Nein, Spaß beiseite. Warum können sich zwei Projektbüros von Wanderwegen nicht einfach zusammentun und ein gemeinsames Schild entwerfen?

Der erste Teil des Weges geht glücklicherweise noch durch schattigen Wald, dessen Kühle auch die Tiere suchen.

Der Saar-Hunsrück-Steig unterscheidet sich übrigens noch in einem weiteren Detail von anderen Weitwanderwegen: Es gibt Kilometerangaben am Wegesrand!

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Kurz hinter diesem Zeichen unterqueren wir die Autobahn A 8 und trennen uns vom Moselsteig. Mehrere Windräder tauchen auf.

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Ab jetzt heißt es „Sonne pur“, denn es geht schattenlos über freie Felder. Natürlich haben wir teilweise eine weite Sicht (wenn wir die Augen gegen die grelle Sonne abschirmen), aber eben auch die sengende Hitze um uns herum. Der Schatten des Windrads war uns sehr willkommen für eine kurze Trinkpause. Continue reading „Saar-Hunsrück-Steig (1b) – Hitze! Schatten, wo bist du?“

Saar-Hunsrück-Steig (1a) via Panoramaweg Perla

Traumschleife Panoramaweg Perl

9 km (davon 5,3 km auf der 1. Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs)

Link zur Seite des Saar-Hunsrück-Steigs mit den Etappen und Traumschleifen (Rundwanderwege)

gewandert am 29.07.2018 mit Doris

In diesem Sommer fuhren Doris und ich wieder für ein paar Tage nach Südosten, um auf dem Saar-Hunsrück-Steig weitere Etappen zu wandern. In 2,5 Std. waren wir da. Und ich muss jetzt schon sagen: dieser Steig bleibt der bisher schönste, den ich je gewandert bin! Klar, der Rheinsteig war auch mega toll und für mich auch eine emotional sehr bedeutsame Erfahrung, aber der besonders hohe Pfadanteil des Saar-Hunsrück-Steigs (kurz SHS) toppt einfach alles! Die Landschaft zwischen Mosel und Saar, die wir auf den ersten Etappen erleben durften, ist sehr abwechslungsreich: bewaldete Hügel, Felder so weit das Auge reicht, Flusstäler mit steilen Weinlagen, Bäche über die kleine Brücken und Stege führen, Seen, Moore und Felsen. Hier wird einem alles geboten!

Wir reisen Sonntag an und weil es so heiß ist, starten wir auch schon um 6:30 h in Bonn, um in den Vormittagsstunden die erste Runde gehen zu können. Um den Transfer, der bei einer Streckenwanderung anfällt, zu vermeiden, haben wir uns die Traumschleife „Panoramaweg Perl“ ausgesucht. Viele der 111 Traumschleifen verlaufen teilweise auf dem SHS, so dass man diesen auch über diese Rundwege gut kennenlernen kann. Die Wahl für die kurze Traumschleife hatte aber noch eine andere Bewandtnis, denn wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass ich in letzter Zeit keine langen Strecken laufen konnte. Daher haben wir die 17,4 km lange 1. Etappe von Perl Bf nach Hellendorf auf zwei Tage aufgeteilt. Heute, am Anreisetag laufen wir die 9 km lange Traumschleife, die über 5,3 km parallel mit dem SHS läuft, morgen den zweiten Teil der Etappe 1.

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Das Stück vom Bahnhof durch Perl bis zum Dreiländereck schenken wir uns. Es geht eh nur über Straßen durch den Ort. Eine kurze Stippvisite am Startpunkt gibt es allerdings doch noch.

Dann parken wir das Auto am schattigen Parkplatz Rabüscheck, einem der zwei Startpunkte des Panoramawegs. Es geht vorbei an den ehemaligen Grenzerhäuschen, immer im Wald am Rand von Oberperl entlang. Im Wald ist die Hitze gut zu ertragen. Als wir kurz die Bebauung von Oberperl streifen, entdecken wir ein Kneippbecken und beschließen, dies nach der Wanderung noch einmal aufzusuchen.

Schöne Blicke eröffnen sich ins Moseltal.

Plötzlich stehen wir vor einem Schilderbaum und sehen, was wir schon einmal geahnt hatten, als wir auf dem Moselsteig unterwegs waren: Auch der Moselsteig startet in Perl und läuft tatsächlich anfangs mit dem SHS parallel. Wir werden also noch mal wiederkommen, wenn wir den Moselsteig zu Ende laufen 🙂

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Im Wald begegnen uns immer wieder kleine Vierkantsteine mit Zahlen darauf. Es müssen Grenzsteine sein, denn das Schild, das uns an einem Sträßchen auffällt, zeigt, dass die Grenze zu Frankreich nah ist. Auf einem dieser Grenzsteine ist deutlich D und F für die beiden Länder und eine Grenzlinie eingraviert. Hier machen wir Faxen und stellen uns zum Spaß oben drauf, so dass wir mit einem Bein in Deutschland und mit dem anderen in Frankreich stehen.

Danach tauchen wir wieder unters Blätterdach und laufen in mehreren Kehren den Hang erst hinab und dann wieder hinauf zur Rasthütte am Hammelsberg. Ich mache viele Fotos und Doris ist mir immer ein gutes Stück voraus.

Auch hier sind die Ausblicke wunderschön. Naja, bei einem Weg mit diesem Namen erwartet man das auch!

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Immer wieder gab es leckere Beeren zum Naschen am Wegesrand:

Und dann war es so weit: Wir standen am Aussichtspunkt Dreiländereck. Der Dreiländerpunkt selbst ist mitten in der Mosel, aber hier an der künstlerisch gestalteten Dreiecksstele befindet man sich auf der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich und schaut auf Schengen in Luxemburg hinab.

Und wie es aussieht, ist das auch der Startpunkt des Moselsteigs.

Nun gingen wir tatsächlich ein Stück durch Frankreich. Das haben wir natürlich nicht gemerkt, erst nachher auf der Karte registriert. In sengender Sonnenglut ging es durch das Naturschutzgebiet Hammelsberg, einem ziemlich ausgetrockneten Wiesenhang entlang einer Felsabbruchkante. Mir gingen die Bilder von Buschbränden durch den Kopf.

Ich lenkte mich ab, indem ich die Blumen und Falter am Wegesrand fotografierte. Der Schwalbenschwanz wollte einfach nicht stillsitzen 🙂 . Dort wachsende Orchideen fand ich aber nicht. Oder ich erkenne sie nicht?

Und dann ging es plötzlich senkrecht den Berg hoch (Wortlaut aus dem Buch Traumschleifenland Band 1 von Günter Schmitt), doch lockten oben Bänke im Schatten mit herrlicher Aussicht.

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Der restliche Weg verlief wieder durch schattigen Wald. Ein kleiner Barfußpfad war hier angelegt und Sprüche auf Baumscheiben installiert (zum Vergrößern Foto anklicken).  Erst kurz vor der Ankunft am Parkplatz Rabüscheck trennte sich die Traumschleife wieder vom Saar-Hunsrück-Steig. Hier würden wir morgen weitermachen.

Das späte Mittagspicknick und der Besuch des Kneippbeckens in Oberperl gestalteten sich noch ganz nett. Das Wasserbecken war zwar nicht sehr voll und das Wasser lauwarm, aber dafür trafen wir saarländische Eheleute, die ganz begeistert darüber waren, dass wir ihre Heimat so schön fanden. Der mitteilsame Herr gab uns viele Tipps, was wir im Saarland alles besichtigen oder wo wir in der Gegend baden und einkehren könnten. Denn Essen ist wichtig im Saarland: „Hauptsach gudd gess“!

Wir aber suchten unser schönes Hotel Landhaus Sonnenhof in Hellendorf auf, machten uns frisch und speisten gemütlich zu Abend.

Als es begann…

 

Heute vor einem Jahr ist mein Blog geboren!

 

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Letztes Jahr im Juli kam ich von einem wunderschönen Wanderkurzurlaub auf dem Saar-Hunsrück-Steig zurück und hatte das starke Bedürfnis, allen davon zu berichten und Fotos zu zeigen, wie sehr es mir auf meiner bzw. unserer Wanderung gefallen hat, denn meine Freundin Doris war auch dabei. Damals nahmen wir uns vor, den Saar-Hunsrück-Steig nun in jedem Sommer Stück für Stück zu erobern.

Ich lese schon länger diverse Blogs über Wanderungen. Und so reifte der Gedanke: Warum also nicht selber schreiben? Und was soll ich sagen, es macht mir sehr großen Spaß. Ich sitze an einem Bericht zwischen 2 und 4 Stunden, je nach Länge der Wanderung und allgemeiner Inspiration. Für mich aufwändig ist es, die Fotos auszuwählen und zu komprimieren. Und dann finde ich immer wieder etwas, was ich noch umschreiben möchte, so dass es tatsächlich mehrere Stunden dauert, bis ein neuer Artikel veröffentlicht wird. Deshalb kommen die auch oft so spät in der Nacht heraus 🙂

Eure bisher durchweg positiven Rückmeldungen tun mir sehr gut und ich freue mich, wenn euch die Beiträge gefallen. Die neue Datenschutzverordnung forderte mich sehr und ließ mich etwas daran zweifeln, ob ich all dem gerecht werden und den Blog* weiterführen kann. Ich hoffe sehr, dass man privaten Blogs diesbezüglich keine weiteren Steine in den Weg legt.

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Lust auf Statistiken?

In den letzten 12 Monaten habe ich 74 Beiträge veröffentlicht. Das ist statistisch gesehen mehr als einer pro Woche. Das kam mir gar nicht so vor 🙂

Mein Blog hatte 2073 Besucher und 7075 Gesamtaufrufe. 74 Abonnenten folgen mir bis heute. Es gab 635 „Likes“ und 233 Kommentare.

Es lesen meine Texte Menschen in Deutschland (über 6200 Klicks), in der Schweiz und in Österreich, gefolgt von Lesern aus den USA und Kanada. (Wer das wohl ist? Ich kenne da niemanden). Insgesamt aus 39 Ländern gab es Klicks zu meinem Blog, u.a. aus Japan, Brasilien, Kenia, China, Serbien und Aserbaidschan. Allerdings frage ich mich, welches Land genau mit „Europäische Union“ gemeint ist?

In 2017 war neben der Startseite mit dem jeweils aktuellsten Bericht der Beitrag „Keine Höhenangst am Oelsbergsteig“ der am häufigsten aufgerufene, in 2018 war es die Seite „Wandern ist für mich…“, gefolgt von meinem Beitrag zum „Mystery Blogger Award“.

Obwohl ich nicht bei Facebook und erst seit Kurzem bei Instagram vertreten bin, kann man meinen Blog finden, auch wenn man solch verschriebene Suchbegriffe wie „rhei steig mit weinhaüschen“ eingibt 🙂 .

Elke Bitzer war meine allererste Abonnentin und war auch diejenige, die mich ermutigt hatte, einen eigenen Blog zu starten. Sie hilft mir als erfahrene Bloggerin stets weiter, wenn ich Fragen habe. Liebe Elke, ganz lieben Dank dafür!

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Anfangs habe ich über die aktuellen Wanderungen geschrieben und dann – als ich den Rheinsteig vollendet habe, auch über länger zurückliegende Etappen – der Vollständigkeit halber. Es gibt noch einige Wandererfahrungen der letzten zwei Jahre, z.B. vom SeeGang (von dem die Bilder in diesem Beitrag stammen), die ich gerne hier im Blog aufnehmen würde. Zurzeit werden sie aber von den aktuellen Wanderbeschreibungen „verdrängt“, was ja auch schön ist.

Demnächst machen Doris und ich wieder den Saar-Hunsrück-Steig unsicher, dieses Mal vom Beginn des Steigs an, in Perl.

Ich danke allen Lesern für ihr Interesse, ihre Treue und die virtuelle Begleitung meiner Wanderungen. Ich freue mich sehr über Kommentare und Likes, denn sie geben mir die Rückmeldung, ob das, was ich veröffentliche, überhaupt Resonanz findet. Also, tut euch keinen Zwang an 🙂

Das erste Jahr als Bloggerin liegt hinter mir. Schauen wir mal, wie es weiter geht!

Alles Liebe

Aurora

 

*Blog

Substantiv, Neutrum, oder Substantiv, maskulin – englisch blog, gekürzt aus: weblog, Weblog (Quelle: http://www.duden.de)

Ich habe mich für die Formulierung mit der männlichen Form entschieden: der Blog

König-Ludwig-Weg (6) – am Ende nur Kirchen

Unterwegs auf dem König- Ludwig-Weg von Wildsteig nach Halblech-Berghof

Etappe 6,  Donnerstag, dem 24. Mai 2018

4 km gewandert von eigentlich 19,3 km lang, den Rest mit dem Bus gefahren

Gpx-Track bei Komoot von der gesamten Etappe 6, zum Nachwandern.
Hier liste ich noch die beiden letzten Etappen der Vollständigkeit halber auf, wie meine Wanderung ursprünglich geplant war: Etappe 7: Halblech-Hohenschwangau & Etappe 8: Hohenschwangau-Füssen

An diesem Morgen gab mir der erste Schritt aus dem Bett die Gewissheit: Es war eindeutig, ich musste meine Fernwanderung abbrechen. Mein erster „Thruhike“ endete so kläglich… Ich konnte mit den Fußschmerzen nicht weiterlaufen, nicht die heutige Etappe, die mit 19,3 km die längste des Weges gewesen wäre.

In meiner ungemütlichen Unterkunft toppte das Frühstück noch meinen bisherigen, nicht so positiven Eindruck – um es mal freundlich auszudrücken. Als ich in den ersten Stock herunter kam und bei der Vermieterin klopfte, bekam ich auf meine zaghafte Frage nach dem Frühstück die Auskunft, ich solle einfach ins Erdgeschoss herunter gehen, da stünde schon alles für mich bereit. Es war dunkel im Flur unten, kein Licht zeigte mir den Weg, welche der 5 Türen zum Frühstücksraum führt. Ich probierte einfach jede. Peinlich. Die letzte war es dann. Es war nur für mich angerichtet, aber es wirkte, als habe schon jemand anderes davon gegessen, denn im Brotkorb befand sich neben zwei recht trockenen hellen Brötchen noch ein etwa 8 cm langes Reststück einer Laugenbrezel. Die Butter fehlte. Der Deckel des Marmeladenglases war so verklebt, dass ich ihn nicht auf bekam. Im offenen Bücherregal an der Wand stapelten sich wie im ganzen Haus neben Zeitschriften allerlei Krimskrams und ehemalige Deko, zwischendrin aber auch weitere Marmeladen- und Honiggläser, eine offene Kakaopackung und diverse Gewürzensembles. An der Wand hing ein Foto von früher, das zeigte, wie die Hausherrin gerade mit einem Tablett das Frühstück auftrug. Das Regal auf dem Foto sah damals schon genauso kruschtig aus… Bei mir ist es auch nicht super ordentlich – jedem das Seine! Aber ich vermiete meine Zimmer auch nicht. Ich finde, das ist der Unterschied. Der Gast soll sich doch wohl fühlen, oder?

Irgendwann kam die Hausherrin und ich fragte nach Butter. Ach ja, die war ja noch im Gefrierschrank, weil die sonst keiner esse. Müsse ich halt etwas kratzen. Das stellte sich als Unmöglichkeit heraus, weswegen ich mein Brötchen trocken aß und schon nach 10 Minuten machte, dass ich hier vom Acker kam.

Ich lief zur Bushaltestelle. Da ich das Hotelzimmer im nächsten Ort nicht mehr kostenlos stornieren konnte, wollte ich mir noch einen ruhigen Urlaubstag gönnen und erst einen Tag später nach Hause fahren. Die berühmte Wieskirche lag heute auf dem Weg.

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Glücklicherweise gab es gleich morgens einen direkten Bus dorthin und zwei Stunden später der Anschluss nach Buching. So konnte ich mich in Ruhe umschauen. Continue reading „König-Ludwig-Weg (6) – am Ende nur Kirchen“

König-Ludwig-Weg (5) – durch die wildromantische Ammerleite

Unterwegs auf dem König-Ludwig-Weg von Hohenpeißenberg über Rottenbuch nach Wildsteig

14,4 von eigentlich 18,2 km gewandert, am Mittwoch, dem 23. Mai 2018

Gps-Track bei Komoot

 

Endlich Sommerferien in Nordrhein-Westfalen!  Also auch für mich, denn vielleicht habt ihr es schon geahnt, dass ich Lehrerin bin. Die letzten Wochen waren mit viel Arbeit gefüllt und meine weiteren Berichte vom König-Ludwig-Weg mussten warten. Doch nun geht es endlich weiter!

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Ich hatte in einer schönen Ferienwohnung in Hohenpeißenberg übernachtet. Morgens stand das Frühstück schon um 7 h im Kühlschrank im angrenzenden Schuppen bereit. Beim Bezahlen durfte ich selbst wählen, wie viel ich für das Frühstück und mein Lunchpaket zahlen wollte. Sehr nett! Ich kam noch kurz mit dem Gastgeber ins Gespräch, weil er extra für mich das Gästebuch holte. Er berichtete mir, dass nicht viele Gastgeber im Ort ihr Domizil für nur eine Nacht hergeben und dass ich bei meiner Reservierung im Januar die erste Buchung für diese Ferienwohnung überhaupt gewesen war. Da hab ich aber Glück gehabt, sie gefunden zu haben! Das Glück war mir auf dieser Wanderung sowieso hold!

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von dort kam ich her

Heute ging ich wieder mit beschwingten Schritten in den Tag. Die längere Pause, die ich durch die kürzere Etappe des Vortags genossen hatte, hat meine lädierten Knochen im rechten Fuß zwar nicht wundergeheilt, aber gut getan und ich konnte die Schmerzen aushalten. Dennoch hatte ich mir die Option herausgesucht, ggf. die letzten 5 Kilometer ab Rottenbuch mit dem Bus zu fahren.

Die Sonnenstrahlen brachen sich nach und nach durch die Bewölkung Bahn. Es sollte wieder ein schöner und sonniger Tag werden! Von meinem Domizil aus, so hatte ich die Karte studiert, müsste ich Richtung Bahnhof laufen. Der König-Ludwig-Weg verläuft von dort erst einmal nach Westen Richtung Peiting, was für viele Wanderer der Übernachtungsort ist und dann erst hinunter an die Ammer zum Waldhaus Schnalz. Wieder viel über Asphalt, so sagte man mir.

Und so folgte ich dem Rat meines Gastgebers und wählte einen direkten Weg hinab zur Ammer. Zwischenzeitlich war ich verunsichert, ob ich noch richtig sei, denn der Weg im Wald war sehr zugewuchert und an einer Stelle überquerte er direkt die Bahngleise, ohne dass Continue reading „König-Ludwig-Weg (5) – durch die wildromantische Ammerleite“

König-Ludwig-Weg (4) – „Schwaden von Lindenblüten und sonnigem Heu“

Unterwegs auf dem König-Ludwig-Weg von Wessobrunn bis Hohenpeißenberg, Etappe 4 14, 5 km, gewandert am 22. Mai 2018 Gpx-Track bei Komoot Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und süppel‘ genüsslich ein König Ludwig Helles. Ja richtig, seit meiner Wanderung durch Bayern bin ich Fan diese Bieres! Nun will ich mich mal an meine vierte Etappe […]

Unterwegs auf dem König-Ludwig-Weg von Wessobrunn bis Hohenpeißenberg

14, 5 km, Etappe 4

gewandert am Dienstag, dem 22. Mai 2018

Gpx-Track bei Komoot

 

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch und süppel‘ genüsslich ein König Ludwig Helles. Ja richtig, seit meiner Wanderung durch Bayern bin ich Fan diese Bieres!

Nun werde ich mich mal an meine vierte Etappe erinnern: Ich will den Fokus nicht zu sehr darauf richten, aber ….. – sie begann mit heftigen Schmerzen. Bereits um 4:30 h erwachte ich das erste Mal und fühlte diesen stechenden Schmerz auf dem Fußgewölbe meines rechten Fußes. Da reichte schon die Berührung der Bettdecke. Aua! Den Schmerz kannte ich. Den hatte ich zuletzt nach einer langen Wanderung und da konnte ich am nächsten Morgen nicht mehr auftreten und erst gegen Mittag wieder normal gehen. Musste ich etwa jetzt schon aufgeben?? Nach nur drei Tagen? Ich beschloss erst einmal weiter zu schlafen, sofern das Vogelkonzert und der langsam wieder einsetzende, enorm laute Autoverkehr vor dem offenen Fenster es zuließen. Es ging, ich schlief wieder ein.

Nach dem Aufstehen schlurfte ich, den rechten Fuß nachziehend, ins Bad. Dann zog ich eine feste Kompressionssocke an, die den Schmerz gleichmäßig auf den ganzen Fuß verteilte (klingt komisch, ist aber so)  und ging um 7:30 h zum Frühstück. Catherine, die Australierin, mit der ich am vorigen Abend essen gegangen war, kam erst in den Frühstücksraum, als ich schon fertig war. Wir verabschiedeten uns, denn ich wusste, dass sie den Weg über Paterzell nehmen und bis Rottenbuch laufen wollte, ich aber die Alternativstrecke über St. Leonhard im Forst und nur bis Hohenpeißenberg. Wir werden uns wohl nicht wieder treffen.

In den Wanderschuh gezwängt, fühlte sich mein Fuß schon etwas besser an. Ich war erstaunt, dass ich den Schmerz wirklich „wegtreten“ konnte, indem ich mutig losmarschierte. Mein Rucksack kam mir mittlerweile gar nicht mehr schwer vor und fühlte sich sehr vertraut auf meinem Rücken an. Sicherheitshalber ließ ich mir aber vom Hotelwirt noch die Nummer eines Taxisunternehmens geben.

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Um 8:20 h ging es los. Ein letzter Abstecher führte mich unter die riesigen Linden vor dem Hotel, wo der große Findling mit dem eingemeißelten Wessobrunner Gebet in althochdeutscher Sprache steht.

Weiter ging es an der Hauptstraße entlang durch Wessobrunn, vorbei an der Bäckerei, wo ich mir ein Lunchpaket besorgte und kurz danach an einem Bauernhof in den Wald, wo sich der König-Ludwig-Weg vom Jakobsweg trennte.

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Hier folgte ich der in meinem Buch ausgewiesenen Alternativstrecke, also dem Jakobsweg. Dieser Weg war etwas kürzer und da ein Berganstieg am Ende meiner Etappe anstand, hatte ich diese im Vorfeld bewusst kürzer geplant.

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Im Wald ging es per Brücke über eine Klamm und dahinter steil den Berg hinauf.

Puh, es war am frühen Morgen schon recht warm. Als ich gerade mein Fleece verstaute, kam eine junge Jakobswanderin des Weges, die ich bereits in der Bäckerei gesehen hatte. Continue reading „König-Ludwig-Weg (4) – „Schwaden von Lindenblüten und sonnigem Heu““

König-Ludwig-Weg (3) – auf nach Wessobrunn!

Unterwegs auf dem König-Ludwig-Weg von Andechs nach Wessobrunn

19 km, Etappe 3

gewandert am Pfingstmontag, dem 21. Mai 2018

Gps-Track auf Komoot (rechne minus 6,8 km Schifffahrt über den Ammersee)

Als ich an diesem Morgen aufwachte und aus dem Fenster schaute, leuchtete mir ein tiefblauer, wolkenloser Himmel entgegen. Geniales Wetter!

In großer Vorfreude auf den bevorstehenden Wandertag packte ich meinen Rucksack schon etwas schneller als noch am vorigen Tag. Pünktlich um 7 Uhr brachte mir Frau Gerhardt das bestellte Frühstück, welches ich auf der Terrasse sitzend einnahm. Hach, war das schön! Da ich schon wusste, dass ich am Abend in Wessobrunn kein Restaurant vorfinden werde, packte ich mir die übriggebliebenen Brötchen als Proviant ein. Das einzige Hotel in Wessobrunn, in dem ich mein Zimmer gebucht hatte, renovierte nämlich gerade das Restaurant.

Ich verließ um 7:45 h das hübsche Appartement (www.urlaub-in-andechs.de) und machte mich wieder auf die Socken. Vor der heutigen 19 km langen Strecke hatte ich etwas Respekt, weil ich bisher noch nie eine längere Tour als 18 km gelaufen bin, schon gar nicht mit schwerem Rucksack. Mir fehlten schlicht Erfahrungswerte. Andere König-Ludwig-Weg-Wanderer, die ihr Gepäck transportieren ließen, sind die letzte Etappe von Starnberg weiter bis Herrsching gelaufen oder haben sogar nach Dießen übergesetzt. Dieser Abschnitt zum Ammersee stand mir nun bevor.

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Am Rand von Andechs-Erling

Ich hatte mir im Vorfeld meine Etappen selbst eingeteilt und dabei geplant, nicht mehr als 20 km/Tag zu laufen. Für die Tage mit Berganstiegen waren die Etappen deutlich kürzer angesetzt. Im Zug auf der Hinfahrt war ich mit einer Frau ins Gespräch gekommen, die sich mir am liebsten gleich zur Wanderung angeschlossen hätte. Sie fragte nach meinen Etappenlängen und als ich meinte, es wären im Schnitt 16,5 km pro Tag, nickte sie zustimmend: „Da Sie keinen Pausentag eingeplant haben, ist das die richtige Länge“. Ups, an einen Pausentag hatte ich überhaupt nicht gedacht!

Continue reading „König-Ludwig-Weg (3) – auf nach Wessobrunn!“

König-Ludwig-Weg (2) – durch Wald und Feld zum heiligen Berg

Unterwegs auf dem König-Ludwig-Weg von Starnberg (Percha) nach Andechs

18 km, Etappe 2,

gewandert am Pfingstsonntag, dem 20. Mai 2018

Gps-Track bei Komoot

Die Nacht im Gasthof „Zum Brückenwirt“ war kurz. Und laut. Zunächst hatte ich Mühe, vor 24 h einzuschlafen, weil mein Zimmer über der Wirtsstube und gegenüber der Treppe lag und ich jeden Menschen hören konnte, der entweder vom Gastraum aus zur Toilette ging, das Gasthaus verließ und vor der Tür redete oder die Treppe hinauf kam. Der Betrieb im Gastraum ging bis 23:30 h, aber auch das Aufräumen und Aufstuhlen bis 0:30 h war gut zu hören, außerdem der nicht unerhebliche Autoverkehr auf der Straße. Um 4:00 h war ich das erste Mal wieder wach, denn die Feuerwehr fuhr mit eingeschaltetem Martinshorn am Hotel vorbei und war in den nächsten zwei Stunden noch mehrmals zu hören. Um 6:20 h klingelte mein Wecker. Und ich war entsprechend müde.

Der Himmel war vom gestrigen Gewitter immer noch wolkenverhangen aus. In den Pfützen auf dem Gehweg sah man, dass es noch regnete. Frühstück gab es schon ab 6:30 h, was ich toll fand und so war ich um 6:50 h vor Ort, die erste und einzige. Nicht besonders hungrig aß ich ein Brötchen und packte mir etwas fürs Mittagessen ein (was vorher abgesprochen war 🙂 ).

Die morgendliche Routine mit dem Packen des Rucksacks gestaltete sich beim ersten Mal noch etwas umständlich, ging dann aber Tag für Tag leichter und schneller vonstatten. Auf dem Stuhl stehend sieht mein Rucksack gar nicht so groß aus, oder? Aber mit 35+10 l ist er der größte, den ich habe und für meine Zwergengröße auch durchaus angemessen. Ich habe nur eine Wechselgarnitur, Ersatzschuhe und Regenschutz mit, aber mit gefüllter Trinkblase wiegt das gute Stück fast 12 kg.

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Um 8 Uhr verließ ich das Hotel und lief zunächst den mir schon bekannten Weg am Starnberger See entlang zum Bahnhof. An der Nepomukbrücke, die heute für meinen ungestörten Übertritt heruntergelassen war, beobachtete ein Vater mit seinem jugendlichen Sohn das Treiben der Fische im Wasser, für deren Fang er hoffnungsvoll eine Angel in selbiges ausgeworfen hatte. Friedlich ruhte der See, ein Schwanenpaar machte mit seinen neun Küken einen Sonntagsausflug.

 

An der Brücke traf ich auf meinen Fernwanderweg und sah auf dem Schild: Ganze 4,2 km hatte ich gestern schon bestritten. Da ging mir durch den Kopf: „Heute ist Pfingstsonntag. An einem Pfingstsonntag ist König Ludwig mysteriös ums Leben gekommen. Nun wandele ich auf seinen Spuren.“

„Wenn im Abendrot die Schönheit der Berge verblasst, ist es kein Sterben, sondern Ruhe vor einem neuen Anfang.“ (gesehen als Kreuzinschrift in Starnberg)

Durch den parkähnlich angelegten Uferbereich, vorbei an hübschen Bootshäusern und Pavillons, dann zur Restaurantmeile am Kai führte mich mein Weg, bis ich zur Unterführung am S-Bahnhof kam.

 

An einem Kiosk erstand ich die ersten Postkarten und lernte, was es heißt, den Rucksack ab und wieder aufzusetzen. Persönlicher Beschluss: Nur noch, wenn es irgend notwendig ist. Der weitere Weg erschloss sich mir von hier an nicht. Die Kioskbesitzerin wies mir noch die Richtung („…da hinten, den Berg Richtung Söcking hinauf!“), doch schon an der nächsten Straßenkreuzung war ich wieder ratlos. Continue reading „König-Ludwig-Weg (2) – durch Wald und Feld zum heiligen Berg“

König-Ludwig-Weg (1) – es beginnt sanft

Auf dem König-Ludwig-Weg, Etappe 1 von Starnberg bis Berg

7,3 km vom S-Bahnhof Starnberg zum Hotel und von dort nach Berg.

Gps-Track bei Komoot, gewandert am Pfingstsamstag, 19.5.2018

Es ist unheimlich laut hier. Stimmengewirr und lautes Lachen. Es ist 19 h und ich sitze in der rappelvollen Wirtsstube „Zum Brückenwirt“ in Starnberg und versuche, zwischen all den Humpen schwingenden Herren nicht allzu sehr aufzufallen. Reden die Bayern eigentlich lauter als Bewohner anderer Bundesländer oder kommt mir das nur so vor? Ich bestelle mir auch eine Maß. Belohnungsbier. Der erste Tag ist geschafft.

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Rückblende: Es war Pfingstsamstag, der Wecker klingelte um 6:45 h, mein Traum, einen Fernwanderweg von Anfang bis Ende in einem Stück zu gehen, begann. Der Rucksack stand seit gestern gepackt bereit und die Zuversicht, dass sich sein Gewicht irgendwann nicht mehr so schwer anfühlen wird, groß. Um 7:20 h verließ ich die Wohnung.

Schon auf den ersten Metern keimte der Gedanke auf, dass ich wohl doch die falschen Wanderschuhe ausgewählt habe. Ich hatte mir nämlich vor einem Dreivierteljahr neue Wanderstiefel von Meindl gekauft, denn bei meinen alten Stiefeln von Lowa war die Sohle so weit abgelaufen, dass der Belag darunter schon angegriffen war. Doch mit diesen Meindl-Tretern war ich leider nicht richtig zufrieden. Obwohl sie leicht sind, eine schicke Farbe haben und ein tolles Profil, das viel Halt gibt, hätte ich gerne an den Zehen mehr Bewegungsfreiheit gehabt und an meinen Knöcheln drückte oft die Seite der innenliegenden Zunge, wenn ich sie fest schnürte. Also suchte ich schon seit ein paar Wochen nach einer Alternative, die mich nicht in Unkosten werfen sollte. In den äußerst leichten Grisport-Stiefeln fühlte ich mich auf Anhieb wohl und erwarb sie. Doch nach dem Einlaufen drückte mir der Knick, der beim Laufen entsteht, auf den Zehenansatz des großen Onkels. Noch mal beim Schumacher weiten lassen. Ja, jetzt passten sie. Ich wählte die neuen Stiefel für die Wanderung aus.

Doch die ersten Schritte vor der Haustür ließen mich an dieser Entscheidung wieder zweifeln. Dass ich aber schon an Tag 2 die Schuhe so weich gelaufen hatte, dass dieses Problem verschwinden wird, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

An der Bushaltestelle schoss mir der zweite Schrecken in die Glieder. „Wo ist eigentlich mein Handy???“ Ich konnte mich nicht erinnern, es heute morgen eingepackt zu haben! Panik! In solchen Momenten rasen die Gedanken: Wieder nach Hause rennen? Dann verpasse ich den Bus und womöglich sogar meinen Zug! Ohne Handy bin ich ggf. aufgeschmissen, wenn ich umknicke in der Wildnis und nicht mehr laufen kann! Hilfe!!! – GANZ RUHIG. Nachdenken. Wo könnte dieses in der heutigen Zeit oft als lebenswichtig angesehene Gerät denn sein? Ach ja, ich hatte es schon gestern Abend in die extra dafür vorgesehene Handy-Innentasche meiner Jacke getan. Eine Tasche, die ich sonst nie benutze. Ich tastete – und große Erleichterung machte sich breit.

So, nun kennt ihr meine klitzekleinen Panikattacken, die auftreten, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es geplant habe. Die reichten dann aber auch für den Rest der ganzen Wanderung. Thanks! 🙂

Der Bus kam pünktlich und brachte mich zum Bonner Hbf. Auch mein ICE fuhr pünktlich ein, so dass ich um 8:14 h meinen reservierten Sitzplatz einnehmen konnte. Die Fahrt am Rhein entlang ließ noch einmal schöne Erinnerungen an die Wanderungen auf dem Rheinsteig (siehe frühere Blogbeiträge) aufkeimen.

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Loreley

Doch bald vertiefte ich mich in meine Lektüre „Schritt für Schritt“ von M. Andrack. Mein Ebook-Reader war mein einziger Luxusgegenstand, den ich mitgenommen hatte, um mir die langen Anfahrten und Abende zu versüßen.

 

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Ich darf „für die Seele“ wandern!

Wanderungen für die Seele. Wunderschöne Wanderbücher mit Wohlfühlwegen aus dem Droste Verlag

Schon in das erste Buch mit „Wohlfühlwegen“ aus dem Droste Verlag, dass ich im März 2016 gekauft hatte, war ich ganz verliebt. Karl-Georg Müller, bekannt als „der Schlenderer“, hatte 20 wunderschöne Wege in der Eifel gefunden und sehr anschaulich beschrieben. Man möchte beim Lesen am liebsten sofort loswandern!

Als der Schlenderer in seinem Blog letzten Herbst erwähnte, dass es einen zweiten Band über den Rheingau und Taunus geben wird, wusste ich sofort, was ich mir fürs Frühjahr auf meine Wunschliste setzen werde. Da steht das Buch zurzeit noch, denn zunächst wanderten zwei andere, frisch gedruckte Bände dieser Reihe in meinen Einkaufskorb:

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Und auch hier finde ich das Konzept wunderbar umgesetzt. Ich habe viele neue Inspirationen für Wanderungen bekommen. Doch müssen die erst einmal warten. Ebenso die Erkundigung meines neuen Bonnpfads. Warum?

Mein neues Projekt

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