Wie ich Wanderautorin wurde

Mein Weg zum eigenen Wanderbuch

Nun, wenn ich ganz am Anfang beginne, stand am Anfang meine Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, da mich mein Beruf als Lehrerin seit einigen Jahren nicht mehr so zufrieden machte und ich oft frustriert war.

Mit den Dingen im Blick, was ich zu diesem Zeitpunkt wirklich gerne machte, nämlich reisen und wandern und mich mit der Natur, den Pflanzen und Tieren zu beschäftigen, richtete ich meinen Fokus auf mögliche neue, berufliche Aufgaben in diesem Bereich. Doch kann man als Wanderführerin sein tägliches Brot verdienen? Oder als Premiumwanderwege-Zertifizierer? Oder sollte es irgendeine Tätigkeit im Tourismusbereich sein? Wer erfindet eigentlich neue Premiumwege?

Im Großen und Ganzen war ich mit meinen Überlegungen und dem Fühler-Ausstrecken nicht so erfolgreich wie gewünscht. Viele meiner geliebten Beschäftigungen gehörten doch eher in den Hobbybereich. Hinzu kam, dass neu auftretende Fußprobleme mir einen Strich durch die Rechnung machten und ich mir nicht mehr vorstellen konnte, für andere als Wanderführerin voran zu gehen. Und so blieb ich zunächst bei meinem Beruf, nahm mir aber vor, die Work-Life-Balance stets im Blick zu behalten.

Wie ich nun dazu kam, ein Wanderbuch zu schreiben:

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Buchflyer: Retterath/Pribert – Wanderungen für die Seele, ISBN 978-3770020638

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In der wildromantischen Baybachklamm

  • Unterwegs auf der Traumschleife Baybachklamm, 2011 als der 3. schönste deutsche Rundwanderweg gekürt
  • 10,5 Kilometer, 413 Höhenmeter, 93 von 100 Erlebnispunkten
  • gewandert am 02. März 2019
  • Einen gpx-Track findet man bei Outdooractive oder auf der Homepage der Saar-Hunsrück-Touristik zu den 111 Traumschleifen. Der Weg ist durchgehend beschildert, eine Karte oder ein Track sind zum wandern nicht notwendig.
  • Start: 56290 Steffenshof in der Verbandsgemeinde Kastellaun
  • Einkehr: Schmausemühle Baybachtal (hatte Anfang März Betriebsferien)

Doris und ich befanden uns auf der Rückfahrt unseres Kurzurlaubs aus der Pfalz. Und wie es so unsere Gewohnheit ist, haben wir auch für diesen Tag eine schöne Wanderung herausgesucht. Die Traumschleifen im Saarland und Hunsrück gehören zu unseren Lieblingswegen, da sie ausnahmslos über interessante und meist pfadige Wege führen und perfekt ausgeschildert sind. Die Traumschleife Baybachklamm bildet unter den Traumschleifen ein richtiges Highlight, allein das Punkteranking der Erlebnispunkte, die das Deutsche Wanderinstitut vergibt, sagt schon viel aus – so unsere bisherige Erfahrung. Die Traumschleife Baybachklamm hat unter den 111 zertifizierten Traumschleifen die dritthöchste Punktzahl erreicht.

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In der warmen Jahreszeit bei schönem Wetter ist die Baybachklamm ein Publikums-… äh Wanderermagnet. Mir wurde schon schon erzählt, welche Völkerscharen dort wandern gehen. Nun sind die Traumpfade von Bonn aus nicht mal so eben zu erreichen, weswegen es sich idealerweise anbot, einen dieser Wege für unseren Heimfahrtstag auszuwählen.

Der Himmel war noch grau verhangen, als wir in Steffenshof, einer kleinen Siedlung am Wald in der Nähe von Heyweiler, ankamen. Ideales Wetter, um in der Klamm etwas ungestörter zu sein. Dafür müsst ihr euch jetzt mit Winterbildern begnügen. Am Parkplatz begrüßte uns ein kleines Hüttchen, in dem wir uns bequem die Wanderschuhe anziehen konnten. Daneben befandt sich eine große Schuhputzstation mit Bürsten. Echter Service!

Hütte am Parkplatz Steffenshof (c)Doris S
Hütte am Parkplatz zur Baybachklamm
Hunsrückhöhen bei Heyweiler
Hunsrückhöhen bei Heyweiler

Motiviert stiefelten wir los und wanderten direkt den Berg hinab zum ersten Rinnsal. War das der Baybach? Nein, später stellte sich heraus, dass wir mit unserer Vermutung zu voreilig waren. Beim Zusammenfluss des uns begleitenden Bächleins mit dem Baybach trafen wir auch wieder auf unseren geliebten Saar-Hunsrück-Steig, der uns von hier ab die nächsten 5 km begleitete.

 

Im Baybachtal angekommen (C)Doris S.
Im Baybachtal angekommen

Nun ging die Post ab! „In der wildromantischen Baybachklamm“ weiterlesen

Elwetritscheweg bei Dahn im Pfälzerwald

Unterwegs auf dem „Elwetritscheweg“ in Dahn / Dahner Felsenland

  • ca. 10 Kilometer, 253 Höhenmeter, 2:45 h Wanderzeit
  • gewandert am 28. Februar 2019
  • Gpx-Track (das war die ausgeschilderte Strecke, der wir nachgelaufen sind. Sie weicht etwas von der Wanderung in meinem Buch „Wanderparadies Südwestpfalz“ von U. Poller/ W. Todt ab. Im Buch stehen auch nur 8,5 km)

Variante: Ich würde die Streckenführung aufgrund des hohen Asphaltanteils im letzten Viertel dieser Wanderung folgendermaßen abändern: Am Kurpark oder Friedhof starten und enden, aber statt unterhalb des Rabensteins zu laufen, geht es direkt daran vorbei und anstelle der Passage durch die Stadt habe ich den hübscheren Weg unterhalb des Jungfernsprung-Felsens zurück zum Friedhof gewählt. Dies ist mein empfohlener GPX-Track.

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Startpunkt ist am Parkplatz am Haus des Gastes in Dahn (Weißenburger Str. 17d, die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt vom Kreisverkehr an der B 427 aus), man kann aber auch am Friedhof (Höhenweg) starten. Allerdings ist der erstgenannte Start der schönste, was die Streckenführung angeht.

Diesen Wanderweg kann ich nur jedem empfehlen, der Station in Dahn macht, denn er führt an den schönsten Aussichtsfelsen vorbei. (Die anderen „schönsten Plätze“ haben wir ja gestern schon auf dem Dahner Felsenpfad besucht 🙂 )

Elwetritsche? Elwe…. .  .  was?!

Vor dem Kurhaus in Dahn gibt es eine Skulptur einer Elwetritsche, dem sagenumwobenen pfälzischen Fabelwesen. Es ist so geheimnisvoll und scheu, dass es sich meist vor den Augen der Menschen versteckt. Und dennoch weiß man folgendes über die freundlichen Wesen zu berichten: Der Körper ähnelt dem eines Rauhfußvogels, das Erscheinungsbild kann auch leicht mit einem auf dem Boden liegenden Wurzelstock verwechselt werden. Sie können fliegen, es gibt nämlich sogenannte Einflugschneisen. Und von flachen Felsen aus beobachten sie die Menschen im Tal. Wer genau hinschaut, findet im weichen Sandsteinfelsen noch Spuren von den Eiablagestellen oder Kratzspuren. In dunklen Vollmondnächten soll man die Tritsche mit viel Glück noch zu Gesicht bekommen. Elwetritsche II

Entlang des Elwetritschewegs sind 7 goldene Metalltafeln zu finden, auf denen Hinweise zu den Elwetritschen und ihren Lieblingsorten stehen. „Elwetritscheweg bei Dahn im Pfälzerwald“ weiterlesen

Oh Pfälzerland, wie schön bist du!*

Unterwegs im Dahner Felsenland an Karneval 2019

Dahner Felsenpfad, normal: 12,5 km, 412 hm

gelaufen am 27. Februar 2019

Wir haben aber mal wieder eine Abkürzung genommen:

GPX-Track mit 10,2 Km und 180 Hm

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Wer im Rheinland lebt, kommt mitunter an Karneval in den Genuss eines zusätzlichen arbeitsfreien Tages. Gemeinsam mit meinen zwei freien Tagen in der Woche konnte ich mir so mit Doris eine kleine Karnevals-Auszeit im Pfälzer Wald gönnen. Wir mieteten uns in der Jugendherberge Dahn ein, die ein idealer Ausgangspunkt für diverse Wanderungen ist, denn allein in und um Dahn herum gibt es sage und schreibe 34 ausgeschilderte Rundwanderwege! Ob es sich bei allen um Premiumwege oder sonst wie zertifizierte Wege handelt, weiß ich nicht, aber ich hatte den Eindruck.

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perfekt beschildert

Wir nehmen uns zuerst den Dahner Felsenpfad vor, der direkt an der Jugendherberge vorbeiführt. „Im Reich der Roten Riesen“ untertiteln Ulrike Poller und Wolfgang Todt diese Wanderung in meinem Pocketwanderbüchlein aus dem Ideemedia-Verlag. Und damit ist schon das Wichtigste zu den Naturschönheiten im Dahner Felsenland gesagt.

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Braut und Bräutigam, Dahn
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Braut und Bräutigam im Gegenlicht

Schönstes Wetter empfängt uns und jede Menge Felsen zum Schauen. Noch ist es recht kalt und wir sind warm eingepackt. Es beginnt mit der Felsformation Braut und Bräutigam an der Zufahrt zur Jugendherberge, an deren Fuß süße Galloway-Rinder grasen. Zumindest denke ich nach meiner Recherche, dass es sich um Galloways handelt. Neugierig schauen uns die Teddybär-artigen Kühe an. Irgendwie erinnern sie mich aber auch an einen Koala.

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so süß!
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Galloway?

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Schwarzwaldsommer (4)

Eine kleine Runde vom Mummelsee über die Hornisgrinde

Anfahrt: Mummelsee, B 500,

6 km, gpx-Track

15. 8. 2018

 

Mittwoch – Tag 4

Der heutige Tag hielt morgens endlich das schöne, sonnige Wetter bereit, dass ich mir gewünscht hatte, um von der Hornisgrinde, dem mit 1163 m höchsten Berg des Nordschwarzwalds, eine weite Aussicht zu haben.

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Fisch-Räucherhütte am Mummelsee

Ich fuhr also zum Mummelsee, der eigentlich „Rummelsee“ heißen müsste – „Schwarzwaldsommer (4)“ weiterlesen

Schwarzwaldsommer (3)

Unterwegs am Sankenbachsee mit Wasserfall

6 – 7 Kilometer, gpx-Track

14. August 2018

 

Die Entfernung ist unwichtig.

Nur der erste Schritt ist wichtig.

(Marquise du Deffand)

Dienstag – Tag 3

Ich wollte so  gerne zum Mummelsee und auf die Hornisgrinde wandern, aber nicht bei Nebel, nur bei schönstem Wetter. Doch leider hielt der Dienstag dieses Bilderbuchwetter (noch) nicht für mich bereit. Erst jetzt beim Schreiben fiel mir wieder ein, dass nicht den gesamten Sommer über reiner strahlender Sonnenschein geherrscht hat. Das hatte ich in meiner Erinnerung wirklich ausgeblendet. 🙂

Am heutigen Tag hatte ich um 17 h noch einen Termin für eine Rückenmassage gebucht. Somit fiel meine Wahl auf einen Ort in der Nähe: Baiersbronn. Ich hatte schöne Bilder vom Sankenbachsee gesehen und fuhr dorthin. Natürlich kann man nicht direkt zum See fahren Es gibt entweder einen Parkplatz am Fuß der Sesselbahn zum Stöckerkopf und einen weiteren etwas weiter am Wildgehege. Ich parkte auf dem zweiten Parkplatz und flirtete direkt mit den zutraulichen Wildtieren.

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am Wildgehege

Auch hier gibt es wieder einen sehr schönen perfekt ausgeschilderten Premiumweg, den Genießerpfad Baiersbronner Sankenbachsteig, den ich hier mal verlinke. Er ist ca 13 km lang und ich wollte heute Teile davon wandern. Er begann eigentlich am Parkplatz der Sesselbahn.

Der Einstieg am Wildgehege und der weitere Weg ließen mich unmittelbar in die Natur abtauchen, wie ich es liebe.

 

 

 

 

Nach einem Steg wurde der Weg schmaler und wurzeliger und „Schwarzwaldsommer (3)“ weiterlesen

Schwarzwaldsommer (1)

Unterwegs im Nordschwarzwald

Sonntag 12. bis Donnerstag 16. August 2018

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In diesem Sommer war ich ja schon im Saarland auf dem Saar-Hunsrück-Steig unterwegs gewesen, doch hatte ich bei Tchibo-Reisen ein tolles Angebot für 4 Tage Loßburg (bei Freudenstadt) entdeckt, dem ich nicht widerstehen konnte. So habe ich diese Kurzreise gebucht, um endlich auch einmal den Schwarzwald kennenlernen zu können. Ursprünglich hatte ich noch in einem anderen Hotel weitere 3 Tage gebucht, doch diese wegen meiner Fußprobleme wieder storniert. Mir war klar, dass ich in diesem Urlaub nicht so viel wandernd unterwegs sein konnte.

Seit Längerem schon schaue ich mir gerne die YouTube Videos von Rainer Dornburg, Harald Roller und dem Fernwanderer an, von denen der erste radelnd und wandernd hauptsächlich im Nordschwarzwald aktiv ist und die beiden anderen ihre Wanderungen auf den drei schwarzwälder Fernwegen Westweg, Mittelweg und Ostweg filmisch umgesetzt haben. Die Gegend, die in diesen Videos gezeigt wurde, begeisterte mich zusehends. Also wollte ich auch mal dorthin.

Sonntag – Tag 1

Das Programm für den ersten Tag stand bald fest: Ich nutzte die Anfahrt, um mir das nördlich von Pforzheim gelegene Kloster Maulbronn anzusehen. Die Bilder von Harald Roller, der auf dem Eppinger Linienweg daran vorbeigekommen ist, hatten es mir angetan. Also war meine erste Station Maulbronn, das ich nach 3 h Autofahrt gegen 10:30 h erreichte.

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Ich werde euch jetzt mit Fotos zuschmeißen 🙂 , die zeigen, wie sehr ich von dem Flair des ganzen Geländes angetan war. Nur die 12 € Eintritt für das Klostergebäude fand ich etwas zu viel. Das Wetter war einfach fantastisch.

Das Klostergelände

Die Klosterkirche von außen

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Ich darf „für die Seele“ wandern!

Wanderungen für die Seele. Wunderschöne Wanderbücher mit Wohlfühlwegen aus dem Droste Verlag

Schon in das erste Buch mit „Wohlfühlwegen“ aus dem Droste Verlag, dass ich im März 2016 gekauft hatte, war ich ganz verliebt. Karl-Georg Müller, bekannt als „der Schlenderer“, hatte 20 wunderschöne Wege in der Eifel gefunden und sehr anschaulich beschrieben. Man möchte beim Lesen am liebsten sofort loswandern!

Als der Schlenderer in seinem Blog letzten Herbst erwähnte, dass es einen zweiten Band über den Rheingau und Taunus geben wird, wusste ich sofort, was ich mir fürs Frühjahr auf meine Wunschliste setzen werde. Da steht das Buch zurzeit noch, denn zunächst wanderten zwei andere, frisch gedruckte Bände dieser Reihe in meinen Einkaufskorb:

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Und auch hier finde ich das Konzept wunderbar umgesetzt. Ich habe viele neue Inspirationen für Wanderungen bekommen. Doch müssen die erst einmal warten. Ebenso die Erkundigung meines neuen Bonnpfads. Warum?

Mein neues Projekt

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Circum Bonnum – Bonnpfad (3)

Unterwegs auf meinem Bonnpfad von der Mondorfer Fähre in Niederkassel bis Bonn-Kohlkaul, wo ich vor einer Woche gestartet bin.

11,4 km, praktisch keine Höhenmeter (43 Hm)

gewandert am 03.03.2018

GPX-Tracks: Etappe 1 und Etappe 2

(Die Wegführung der gpx-Tracks wurden im Gegensatz zur Wegbeschreibung hier mittlerweile leicht geändert und verbessert. Stand: März 2019)

Tada! Der Märzwinter, da isser! Ich hatte da so was im Gefühl …. Wollte ich nicht am Samstag meinen Bonnpfad in Rüngsdorf weiter verfolgen?

Über Nacht hat es wieder geschneit. Am Vorabend sah ich es schon leise rieseln. Das bedeutet am nächsten Morgen erst einmal Schneeschippen. Bei der Kälte und dem eisigen Untergrund zieht mich zunächst doch nichts nach draußen. Zu Mittag stiehlt sich dann plötzlich ein Sonnenstrahl durch die trüben Wolken und ich überlege mir spontan, doch noch loszuziehen. Aber ich suche mir eine flache Gegend aus und will die rechtsrheinische Seite des Bonnpfads von der Mondorfer Fähre zurück nach Bonn-Kohlkaul vervollständigen. Schon 15 Minuten später sitze ich im Bus.

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An der Mondorfer Fähre

Es war eine eisige Wanderung heute. Der erste Teil entlang des Rheins und der Sieg auch sehr hübsch, aber der weitere Wegverlauf über den Siegdamm Richtung Sankt Augustin-Meindorf oder durch die Felder nach Sankt Augustin-Hangelar war etwas eintönig und der Weg überwiegend asphaltiert. Da denke ich doch sehr über eine Verbesserung der Wegführung nach, was aber eine deutlich größere Umrundung Bonns bedeuten würde. Ich hätte diese Wanderung hier sonst auch nicht veröffentlicht, wenn sie nicht zum Bonnpfad gehört, der doch vollständig sein sollte. Also werde ich mal „im großem Stil ausholen“ 🙂 .

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Mondorf“ gehört heute zur Stadt Niederkassel. Der Name des Ortes leitet sich von „Mündungsdorf“ ab, denn hier fließt die Sieg in den Rhein. Und viele wissen es nicht, ab hier beginnt der geografische Niederrhein. Ich habe noch keinen Kölner getroffen, der sich als Niederrheiner sieht. Ihr etwa? „Circum Bonnum – Bonnpfad (3)“ weiterlesen

Am Weltende

Unterwegs auf der Erlebnisschleife Kloster Marienthal am Westerwaldsteig

12,2 km, 377 Hm

Gewandert am 10. Februar 2018

Gpx-Track: https://www.outdooractive.com/de/wanderung/westerwald/westerwaldsteig-erlebnisschleife-kloster-marienthal-und-das-ende-der-welt/3963958/

„Fantastische Fernblicke und ein teils sehr anspruchsvolles Profil: Die Tour zum „Ende der Welt“ stellt zwar einige Anforderungen an den Wanderer, die Mühen werden jedoch reichlich belohnt.“ So verlockend klingt der Wanderführer.

Am Karnevalssamstag fahren Doris und ich in den Westerwald zum Kloster Marienthal im Kreis Altenkirchen. Wir wollen die Tour Nr. 14 aus dem Pocket-Wanderbüchlein „Wällertouren“ von Frank Blum aus dem ideemedia Verlag wandern.

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Kloster Marienthal

Sobald wir bei der Anfahrt die gut ausgebaute Bundesstraße 8 hinter Weyerbusch verlassen, führt mich mein Navi über viele, sehr kleine, einspurige Sträßchen durch Felder, Dörfer und Wälder – die Kroppacher Schweiz. Ich wünsche mir, dass mir kein Auto entgegenkommt, so eng ist es hier. Es ist kalt draußen, teilweise liegt noch Reif auf den Feldern. Schon auf der Hinfahrt kommt es mir vor, als führe ich ans Ende der Welt.

Der erste Teil des Wanderweges verläuft über den Westerwaldsteig vom Kloster Marienthal (57577 Seelbach bei Hamm) in Richtung Limbach. „Am Weltende“ weiterlesen