Wie ich Wanderautorin wurde

Mein Weg zum eigenen Wanderbuch

Nun, wenn ich ganz am Anfang beginne, stand am Anfang meine Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, da mich mein Beruf als Lehrerin seit einigen Jahren nicht mehr so zufrieden machte und ich oft frustriert war.

Mit den Dingen im Blick, was ich zu diesem Zeitpunkt wirklich gerne machte, nämlich reisen und wandern und mich mit der Natur, den Pflanzen und Tieren zu beschäftigen, richtete ich meinen Fokus auf mögliche neue, berufliche Aufgaben in diesem Bereich. Doch kann man als Wanderführerin sein tägliches Brot verdienen? Oder als Premiumwanderwege-Zertifizierer? Oder sollte es irgendeine Tätigkeit im Tourismusbereich sein? Wer erfindet eigentlich neue Premiumwege?

Im Großen und Ganzen war ich mit meinen Überlegungen und dem Fühler-Ausstrecken nicht so erfolgreich wie gewünscht. Viele meiner geliebten Beschäftigungen gehörten doch eher in den Hobbybereich. Hinzu kam, dass neu auftretende Fußprobleme mir einen Strich durch die Rechnung machten und ich mir nicht mehr vorstellen konnte, für andere als Wanderführerin voran zu gehen. Und so blieb ich zunächst bei meinem Beruf, nahm mir aber vor, die Work-Life-Balance stets im Blick zu behalten.

Wie ich nun dazu kam, ein Wanderbuch zu schreiben:

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Buchflyer: Retterath/Pribert – Wanderungen für die Seele, ISBN 978-3770020638

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Die Fotos dürfen „menscheln“

Mein erstes Buch entsteht

Draußen stürmt’s ein wenig und es nieselt. Gelbe Blätter fallen, kalt ist der Oktober geworden. Ich finde, das darf er auch, denn das Wetter in diesem Jahr hat uns schon mit viel, viel Sonne verwöhnt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meinem Leben ein so sonniges und trockenes Jahr erlebt zu haben. Oder nehme ich es nur so wahr, weil ich mittlerweile viel mehr draußen in der Natur unterwegs bin als noch vor 6 Jahren?

Ich muss mich aber an die kühleren Temperaturen erst wieder gewöhnen, genauso wie es in diesem Frühjahr einige Zeit gebraucht hatte, bis ich mich an die andauernde Hitze gewöhnt hatte. Und so nutze ich den heutigen Tag, um nach längerer Pause mal wieder etwas von meinen Erlebnissen in der Natur zu berichten. Da hat sich nämlich ganz schön was angesammelt, genug um den ganzen Winter über Berichte zu posten.

Schreiben

Ich habe in den letzten drei Monaten viel geschrieben, doch das Schreiben hauptsächlich auf das Buch „Wanderungen für die Seele. Wohlfühlwege Rhein, Ahr, Erft“ verlagert, welches nun aber fertig ist und gerade gesetzt wird, d.h. korrigierter Text, Karten und Fotos werden vereint. Danach folgt der Druck. Im Frühjahr soll das Buch aus dem Droste Verlag erscheinen; einen genauen Termin oder eine ISBN-Nummer habe ich noch nicht, aber das Titelbild:

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Wir ihr sehen könnt, ist es nicht mein alleiniges Werk, sondern die gemeinsame Arbeit mit der erfahrenen Wanderbuchautorin Ingrid Retterath. Wir haben uns das Erwandern und Beschreiben der Touren aufgeteilt, so dass jeder für sich gearbeitet hat. Doch bei den Fotos benötigten wir beide personelle Unterstützung, weil es Vorgabe für dieses Buch war, dass die Fotos „menscheln“ durften. Schwierig, wenn man meistens – wie wir beide – jeweils alleine unterwegs ist.

Fotos

Daher habe ich viele Wanderungen mit meiner Wandergruppe oder Freunden zusammen unternommen und deshalb bis heute auch nichts von diesen Wanderungen hier veröffentlicht.

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Das war toll, denn die Freunde waren gleichzeitig mein „Barometer“ und gaben mir direkt Feedback zur ausgewählten Tour. Auch meine erste Beschreibung eines Wanderwegs wurde sofort einem Praxistest unterzogen, indem eine Freundin die Tour mit ihrem Mann nachwanderte.

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